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Make PST4Youth Work

Jugendbeteiligung und gesunde Lebenswelten

Wo kann ich meine Freunde treffen und mich entspannen? Wie erlebe ich meine Nachbarschaft und welche Angebote gibt es in meiner Wohnumgebung? Der Blick auf das Lebensumfeld ist aus gesundheitlicher Sicht wichtig: Wie gesund junge Menschen aufwachsen, entscheidet sich nicht nur durch ihr eigenes Verhalten, sondern wird ebenso durch ihr Umfeld geprägt. Und ob und wie junge Menschen ihre Umgebung mit gestalten können, trägt zu ihrem Zugehörigkeitsgefühl und ihrer Selbstwirksamkeit bei.

 

Im Projekt „Make PST4Youth Work“ arbeiten Akteure aus Jugendarbeit und Öffentlicher Gesundheit zusammen. Mit 13 Partner aus sieben Ländern, weiteren assoziierten Partnern und unter der Einbeziehung junger Menschen wurde das schottische Vorbild „Place Standard Tool“ in sieben nationale und kulturelle Kontexte adaptiert, gemeinsam pilotiert und in der Fachöffentlichkeit verbreitet.

 

Für deutschsprachige Länder steht nun das Tool „Umgebungs-Check“ bereit und kann von Fachkräften der Jugendarbeit, Kommunen und weiteren Akteuren in Planungs- und Entscheidungsprozessen genutzt werden.
Menschen unterschiedlichen Alters bewerten, wie sie ihr Lebensumfeld erleben. Mehrere Fragen und eine Punkteskala helfen dabei, unterschiedliche Aspekte sichtbar zu machen und Gespräche anzustoßen. Einsetzen lässt sich der Umgebungs-Check in unterschiedlichen Settings, beispielsweise in Jugendgruppen, Schulklassen oder auch im Kontext von Jugendbegegnungen. Im Mittelpunkt des Umgebungs-Checks stehen Themen aus dem Alltag junger Menschen, wie Mobilität, Treffpunkte, Freizeitangebote, Sicherheit oder Mitbestimmung.

 

Auf Deutsch stehen zwei Versionen des Tools zur Verfügung. Die ausführlichere, europäische Version ist vergleichbar mit Versionen anderer Sprachen und kann zum Beispiel gut in internationalen Begegnungskontexten genutzt werden. Die kürzere, textlich einfachere Version bietet Vergleichsmöglichkeiten mit dem deutschen StadtRaumMonitor, welcher über das Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit (BIÖG) betreut wird. Diese Versionen eignet sich besonders, wenn derselbe Ort von unterschiedlichen Zielgruppen bewertet wird und die Ergebnisse verglichen werden sollen. Speziell für die Arbeit mit jungen Menschen und dem Umgebungs-Check stehen ein begleitendes Handbuch für Fachkräfte für beide Versionen sowie unterstützende Moderationskarten zur Verfügung.

 

Gefördert wird das Projekt über das Programm Erasmus+ Jugend. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) finanzierte die zusätzliche Entwicklung der Kurzversion. transfer e.V. ist unter anderem verantwortlich für die Gesamtkoordination des Projektes.

 

Weitere Informationen zum Erasmus+ geförderten Projekt (Laufzeit Mai 2025 – Dezember 2026): https://pst4youth.info/
Die deutsche Jugendversion des StadtRaumMonitor und weitere Materialien finden sich auch auf der Webseite des BIÖG: Mediathek – Stadtraummonitor

transfer e.V. erstellt Euch gern ein individuelles Angebot zur Begleitung der Planung und Umsetzung Eures Vorhabens mit dem Umgebungs-Check.

 

Förderer und Partner

Ansprechperson:

Michel Roever

Michel Roever

roever@transfer-ev.de