Aktuelle Projekte

Die Themen, die uns beschäftigen, setzen wir in konkreten Projekten und langfristigen Prozessen um. Damit Praxisbezug, ein übergreifender Nutzen und eine besondere Qualität der Projekte gewährleistet sind, ist eine intensive Mitarbeit und Beteiligung von Fachkräften und Einrichtungen unterschiedlicher Professionen ausdrücklich erwünscht. Wir sind davon überzeugt, dass nur eine derartige Beteiligung zu nachhaltigen Veränderungen führt.

 
Aufsichtspflicht digital – ergänzendes Online-Tool zur Teamer*innen-Ausbildung

Digitale Lernformen erhalten zunehmend Einzug in die Aus- und Fortbildung von Fachkräften. Insbesondere junge Fachkräfte wachsen in einer digitalen Welt auf und eignen sich über diverse digitale Plattformen Wissen an. Dieser Entwicklung möchten wir auch in der Qualifizierung von Teamer*innen Rechnung tragen und dazu als ersten Schulungsbaustein das Thema „Aufsichtspflicht“ digital aufbereiten. Das Modul soll den wichtigen Rechtsteil bei den vor-Ort-Schulungen als Vor- und Nachbereitungstool gezielt ergänzen.

Zielgruppengerechte Sprache

 

Auf der Internetseite, in Flyern oder Katalogen muss es ihnen gelingen, Kinder und Jugendliche, deren Eltern sowie die Verantwortlichen von Jugendgruppen über Angebote zu informieren und sie zu einer Teilnahme zu motivieren. Dazu ist es wichtig, den richtigen „Ton“ bei der Ansprache zu treffen.

Mit der Handreichung geben wir Veranstaltern konkrete Tipps für Formulierungen, zur Textgestaltung und Beispiele guter Praxis, um Ausschreibungen und Informationsmaterialien zielgruppengerechter verfassen zu können.

GUT DRAUF

GUT DRAUF ist eine Aktion der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) für Kinder und Jugendliche von 5 bis 18 Jahren. Junge Menschen erfahren, dass es möglich ist, gesund zu leben – auf unkomplizierte und unterhaltsame Weise. Im Kern geht es um das Wechselspiel von ausgewogener Ernährung, ausreichender Bewegung und einem positiven Umgang mit Stress.

Partizipative Gesundheitsbildung an Schulen in NRW

 

Beteiligungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler beim Aufbau gesundheitsorientierter Angebote stehen im Fokus dieses Pilotvorhabens des Landeszentrums Gesundheit NRW.

 

Gemeinsam. Gesund. Wachsen. (GGW)

 

Gemeinsam. Gesund. Wachsen. (GGW) ist ein neues Pilotprojekt zur Qualifizierung und Zertifizierung von Familienzentren und Kindertagesstätten im Gesundheitsbereich. Damit erweitern wir unseren bewährten Blickwinkel von GUT DRAUF (www.gutdrauf.net) auf Kinder im Elementarbereich in Kitas und Familienzentren und die Menschen, die sie begleiten: Eltern, Mitarbeiter*innen und der jeweilige Sozialraum der Kinder sind die Zielgruppen zur Umsetzung einer Gesundheitskultur.

MURAL

 

Die Aktivitäten von MURAL zielen auf die Förderung von Toleranz und gegenseitigem Respekt in vielfältigen, demokratischen Gesellschaften insbesondere im Zusammenhang von Glauben und ethnischer Herkunft. Das "Horizon 2020" Projekt vereint sieben Partnerorganisationen aus sechs Ländern und setzt sich durch die Förderung von bürgerschaftlichem Engagement, lokalen Initiativen und Netzwerken gegen jegliche Form der Diskriminierung ein.

Pazar - Mädchen machen sich stark!

 

Mädchen aus benachteiligten Gesellschaftsstrukturen werden direkt im Schulumfeld gefördert – mit dem Ziel, ihnen eine berufliche Zukunft in Kölner Betrieben zu ermöglichen. In Zusammenarbeit mit der Henry-Ford-Realschule hat transfer e.V. ein Programm entwickelt, in dem sich Mädchen im Alter zwischen 12 und 14 Jahren soziokulturelles und ökonomisches Wissen aneignen können. 
(Gefördert von der IHK Stiftung.)

 

Netzwerk Diversität

 

Fachkräfte tauschen sich über Methoden, Inhalte und Theorien diversitätsbewusster Jugendarbeit aus.

Interessierte Organisationen können die Expertise des Netzwerkes für Beratung, Qualifizierung oder Organisationsentwicklung in Anspruch nehmen.

JugendAuslandsBerater

 

JABs sind Jugendliche, die ihre Mitschülerinnen und Mitschüler über Möglichkeiten für Auslandserfahrungen - gemeint sind interkulturelle/internationale Programme von gemeinnützigen Anbietern - informieren und zur Teilnahme ermutigen sollen.

KOMI - Kompetenzzentrum für „Menschen mit Migrationshintergrund“

 

Weltwärts-Freiwillige sind zu 94 Prozent Abiturientinnen und Abiturienten. Bestimmte Zielgruppen des weltwärts-Programms sind dagegen immer noch unterrepräsentiert. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken und für mehr Diversität zu sorgen, hat neben den Kompetenzzentren „Junge Erwachsenen mit Behinderung“ und „Junge Erwachsene mit Berufsausbildung“ nun auch das Kompetenzzentrum für „Menschen mit Migrationshintergrund“ seine Arbeit aufgenommen.

 

Auslandserfahrung für Alle!

 

„Auslandserfahrung für Alle!“ will mehr Jugendlichen internationale Lernerfahrungen ermöglichen.
Im Rahmen des Kooperationsprojektes wird die Kreuzberger Kinderstiftung gAG interaktive Workshops an Schulen in Berlin, Brandenburg, Sachsen und Nordrhein-Westfalen anbieten.

Gleichzeitig bildet transfer e.V. gemeinsam mit seinen Partnern in Nordrhein-Westfalen Schüler*innen und Lehrer*innen zu JugendAuslandsBerater*innen (JAB) aus.

www.teamerwerden.de

 

Auf dieser Homepage können sich alle interessierten Menschen über das Thema „Begleitung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen auf Reisen“ informieren. Zudem finden sie auf einer Datenbank Einsatzstellen von über 30 Veranstaltern.

Klein und Groß reden mit – im Kleinen und im Großen

 

Ein zentraler Aspekt zur Umsetzung eines umfassenden Schutzkonzeptes für Kinder und Jugendliche vor (sexualisierter) Gewalt, Mobbing, aber auch Drogen oder anderen negativen Einflüssen, liegt darin, sie zu stärken und zu beteiligen. Angemessene Formen der Mitbestimmung können dazu beitragen, Kinder und Jugendliche zu selbstbewussten und selbstsicheren Menschen zu entwickeln. Partizipation gehört daher zu den wesentlichen Aufgaben pädagogischen Handelns, insbesondere auch in offenen Settings, wie z.B. Kinder und Jugendreisen bzw. -freizeiten.

Schutzkonzepte vor sexualisierter Gewalt im Kinder- und Jugendreisen

 

Der Schutz von Kindern und Jugendlichen muss auch bei Reisen an erster Stelle stehen. Mit einem umfassenden Schutzkonzept möchten wir Veranstalter dabei unterstützen, spezifische Schutzmaßnahmen zu entwickeln sowie einzelne Bausteine und Praxistipps zu reflektieren und anhand von Umsetzungserfahrungen weiterzuentwickeln.

„Inklusiv Unterwegs –
Initiative inklusives Kinder- und Jugendreisen in NRW

 

Das Projekt „Inklusiv Unterwegs – Initiative inklusives Kinder- und Jugendreisen in NRW“ will durch die gemeinsame Arbeit im Netzwerk den unterschiedlichen Akteure im Feld des pädagogischen Kinder- und Jugendreisens in NRW eine Plattform für den gemeinsamen und themenorientierten Austausch bieten.

Zudem sollen bisherige Erfahrungen und bestehendes Wissen im Feld des inklusiven Kinder- und Jugendreisens gebündelt, analysiert und systematisiert und so die Praxisentwicklung vorangetrieben werden.

 

Forschung und Praxis im Dialog

Im Rahmen des Projektes „Forschung und Praxis im Dialog - Internationale Jugendarbeit“ (FPD) wird der interdisziplinäre und trägerübergreifende Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis im Feld der internationalen Begegnung organisiert und begleitet. Ziel ist es Impulse für die fachliche Weiterentwicklung des Arbeitsfeldes zu setzen und aktuelle Entwicklungen in Form von Arbeits-gruppen, kleinen Praxisstudien sowie größeren Forschungsprojekten aufzugreifen. FPD wird gefördert vom BMFSFJ.

www.forschung-und-praxis-im-dialog.de 

Zugangsstudie +

Im Rahmen des Forschungsprojektes „Warum nicht? Studie zum Internationalen Jugendaustausch: Zugänge und Barrieren“ (Zugangsstudie) wurde von 2016 bis 2018 in einer interdisziplinären und multimethodischen Studie untersucht, wie hoch der Anteil junger Menschen ist, die an Austauschmaßnahmen teilnehmen und welche Gründe zu einer Nichtteilnahme führen. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse und Schlussfolgerungen finden Sie hier.

Das Folgeprojekt „Zugangsstudie +“ (2018-2020) verfolgt das Ziel, die Forschungsergebnisse zu verbreiten, internationale Perspektiven zu sammeln und langfristig Zugangsbarrieren abzubauen, um mehr jungen Menschen eine Teilnahme an Formaten des internationalen Jugendaustauschs zu ermöglichen. Dazu werden in 2019 sechs nationale und vier internationale Veranstaltungen durchgeführt (Koordination und Konzeption: FPD und TH Köln, gefördert durch Robert Bosch Stiftung).

Begleitung von Abschlussarbeiten

 

Durch Sondierungsbesuche, Fach- und Lehrveranstaltungen konnte in den vergangenen Jahren ein Beitrag geleistet werden, um Forschung und Lehre zu den Arbeitsfeldern der IJA und des Kinder- und Jugendreisens zu stärken. Nach wie vor werden die damit verbundenen Themen und Inhalte jedoch nicht flächendeckend platziert. Um die Verbreitung der o.g. Arbeitsfelder an Hochschulen zu fördern, möchten wir 2019 den Fokus auf Studierende der Fachbereiche Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen sowie auf Lehramtsstudierende setzen, um sie in ihren Qualifikationsarbeiten (Bachelor oder Master) zu unterstützen.

Neue Formate und Wege zur Teilnahme

Im Zuge des Projektes sollen die Ergebnisse der Zugangsstudie und vorangegangener wissenschaftlicher Erkenntnisse (z.B. das Konzept des Mobilitätspuzzles) im Kontext von Erreichbarkeit und neuen bzw. geeigneten Formaten weitergedacht werden. Ziel ist es, durch neue (innovative) Formate, die von Jugendlichen und lokalen Fachkräften entwickelt werden, ein breiteres Spektrum von Mobilitätsangebot abzudecken.

Diese Formate sollen unter der gemeinsamen Prämisse „Vom Tourist zum Teilnehmenden“ stehen, pädagogische Begleitung und Begegnungserfahrungen involvieren und damit Jugendlichen eine persönlichkeitsstärkende, einprägsame Erfahrung ermöglichen.

Wissenschaftliche Fachveranstaltung

 

Im Jahr 2018 wurde im Projekt „Die politische Dimension der Internationalen Jugendarbeit“ eine wissenschaftliche Fachveranstaltung umgesetzt, die Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Fachrichtungen zusammenbrachte, um einen bildungstheoretischen Diskurs zur Politisierung der IJA anzuregen.

 

In 2019 werden verstärkt Nachwuchswissenschaftler*innen mit diesem Format angesprochen, um den Stand der Forschung sowie neue Forschungsprojekte zu diskutieren. Das Netzwerk von FPD zeigt Unterstützungsplattformen und möchte so die Wahrnehmung von Forschung im Feld der IJA steigern.

Lokale Verankerung und strukturelle Rahmenbedingungen

 

Bei den bisherigen Ansätzen zur Erweiterung der Zielgruppen für internationale Formate der Jugendarbeit hat sich der Aufbau von lokalen Netzwerken und die daran anschließende kontinuierliche Koordination der Netzwerkarbeit besonders bewährt. Als Beispiel sei hier die Initiative „Kommune Goes International (KGI)“ genannt, die mit Förderung des BMFSFJ seit 2011 besteht. Auch die Erkenntnisse der Zugangsstudie weisen darauf hin, dass eine Stärkung lokaler Strukturen der Jugendarbeit dazu führen kann, Zugänge zur Internationalen Jugendarbeit zu erleichtern und Teilnahmebarrieren abzubauen.

 

Vor diesem Hintergrund zielt dieses Projekt darauf ab, Wissen zu Gelingensbedingungen von lokalen/regionalen Netzwerken zu generieren und die Qualität von einzelnen Strukturelementen zu untersuchen. Diese wissenschaftliche Untersuchung nimmt verantwortliche Akteure und Akteurinnen der beteiligten lokalen und regionalen Netzwerke in den Fokus. Eine zweite Zieldimension des Projektes ist es, ein Forschungsvorhaben zu entwickeln, um lokale Bildungsberichte zu analysieren und Indikatoren zur Verankerung Internationaler Jugendarbeit in eben jenen Berichten zu entwickeln.

Hochschulkooperationen

 

Themen, Fragestellungen und Entwicklungen der Internationalen Jugendarbeit spielen in Lehre und Forschung von Hochschulen in Deutschland derzeit keine besonders große Rolle. Durch Kooperationsgespräche mit Lehrstühlen und Studiengangsbeauftragten soll die Bedeutung wieder steigen. Gemeinsam werden bspw. Lehrveranstaltungen oder Praxisbesuche organisiert. Studierende können die Arbeitsfelder auf diese Weise kennenlernen und berufliche Perspektiven entwickeln.

Panelstudie

 

Mit der in 2017 begonnenen „Panelstudie internationale Jugendbegegnungen“ sollen dauerhaft Daten zu internationalen Jugendbegegnungen auf einer möglichst repräsentativen Basis gewonnen werden. Zudem wird in diesem Jahr eine zweite Panelstudie zu Kinder- und Jugendfreizeiten aufgebaut. Dabei kommt das (maßgeblich vom DFJW, DPJW und IJAB angestoßene) Online-Evaluationstool i-EVAL zum Einsatz, mit der die Jugendlichen ihre Rückmeldungen in kurzer Zeit am Smartphone eingeben können.

Panelstudie

 

Mit der in 2017 begonnenen „Panelstudie internationale Jugendbegegnungen“ sollen dauerhaft Daten zu internationalen Jugendbegegnungen auf einer möglichst repräsentativen Basis gewonnen werden. Zudem wird in diesem Jahr eine zweite Panelstudie zu Kinder- und Jugendfreizeiten aufgebaut. Dabei kommt das (maßgeblich vom DFJW, DPJW und IJAB angestoßene) Online-Evaluationstool i-EVAL zum Einsatz, mit der die Jugendlichen ihre Rückmeldungen in kurzer Zeit am Smartphone eingeben können.

 

Infrastruktursicherung im Kinder- und Jugendreisen

Das Bundesministerium für Frauen, Senioren, Familie und Jugend (BMFSFJ) stellt über den Kinder- und Jugendplan (KJP) jedes Jahr finanzielle Mittel zur Unterstützung von anerkannten Trägern der Kinder- und Jugendhilfe zur Verfügung.  In diesem Rahmen werden dem BundesForum Kinder- und Jugendreisen e.V. und seinen Mitgliedern auch Gelder zur bundeszentralen Infrastruktursicherung des Kinder- und Jugendreisens und deren Qualität bereitgestellt. Einzelprojekte aus dieser Bundesförderung werden im Auftrag des BundesForum von uns umgesetzt. Die Ergebnisse vergangener Jahre werden unter www.bundesforum.de/dokumente/dokumentationen kostenlos als Download zur Verfügung gestellt. In 2019 realisieren wir für das BundesForum Angebote zu den nachfolgenden Themenbereichen. Alle Veranstalter und Organisationen im Kinder- und Jugendreisen sind herzlich eingeladen, an diesen Angeboten zu partizipieren.

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teamtage - meetup-KRJ

Meetup - Kinder- und Jugendreisen (früher teamtage) sind der zentrale Treffpunkt für alle, die im Kinder- und Jugendreisen und bei Internationalen Begegnungen arbeiten, sei es als Teamerin oder Teamer vor Ort oder als Ausbilder, Qualitätsbeauftragte oder Personalverantwortliche im Hintergrund.

In Workshops und im Plenum dreht sich alles um die attraktive, kreative Gestaltung von Reisen und Begegnungen für junge Menschen.

Arbeitstagung "Aus der Praxis für die Praxis"

 

 Im Rahmen dieser Arbeitstagung können Fachkräfte vergangene Reise- und Freizeitangebote analysieren und daraus Bedürfnisse zur Weiterentwicklung formulieren. Aus den identifizierten Themen können gemeinsam mit Kolleg*innen anderer Organisationen  konkrete Projekte erarbeitet werden. Diese werden dann im Laufe desselben Jahres mit finanzieller Unterstützung durch den Kinder- und Jugendplan des Bundes (BMFSFJ) umgesetzt

Aufsichtspflicht digital – ergänzendes Online-Tool zur Teamer*innen-Ausbildung

 

 

Handreichung „Klein und Groß reden mit – im Kleinen und im Großen“

 

 

Handreichung „Zielgruppenorientierte Sprache“

 

 

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