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Der Film zum Projekt auf YouTube

MURAL –
Mutual Understanding, Respect and Learning

Das Projekt „MURAL“ zielt auf die Förderung von Toleranz und gegenseitigem Respekt in vielfältigen, demokratischen Gesellschaften insbesondere im Zusammenhang von Glauben und ethnischer Herkunft. Sieben Partnerorganisationen aus sechs europäischen Ländern wollen Menschen befähigen und ermutigen in ihrer Umgebung aktiv zu werden. Durch die Förderung von bürgerschaftlichem Engagement, lokalen Initiativen und Netzwerken will das Projekt dazu beitragen jegliche Form der Diskriminierung abzubauen.

Im Zentrum des Projekts stehen lokale Workshops, die soziales und bürgerschaftliches Engagement gegen Diskriminierung und Ausgrenzung verschiedener Gruppen fördern. Die Teilnehmenden werden mit der Methode des „Active Citizens“ Programms vertraut gemacht und lernen auf diese Weise Möglichkeiten, Nutzen und Potentiale verschiedener Engagementformen auf ihre Lebensrealität zu übertragen. Die Workshops
regen zur Selbstreflexion an, fördern das Verständnis sozialer und globaler Zusammenhänge und bauen interkulturelle Kompetenzen auf. Gemeinsam werden sogenannte „Social Actions“ entwickelt, die in Folge dessen initiiert werden. Beispiele dafür können Leseworkshops für Geflüchtete, Nachbarschaftsnetzwerke in heterogenen Stadtteilen oder religiöse Begegnungsfeste sein.

DIE WORKSHOPS

SWAF-HELD*INNEN (NIEDERKAUFUNGEN, MÄRZ 2019)
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Ein Workshop fand gemeinsam mit „Start with a friend e.V.“ (SwaF) statt – einer Initiative, die sich für mehr gesellschaftliches Miteinander einsetzt und persönliche Begegnungen zwischen Einwander*innen und Locals durch Tandempartnerschaften oder gemeinsames Engagement schafft. Um Respekt und gegenseitiges Verständnis noch stärker in der SwaF-Gemeinschaft zu leben, nahmen Tandempartner*innen und ehrenamtlich engagierte Menschen aus verschiedensten Städten am MURAL-Workshop teil und entwickelten eigene Ideen für ganz konkrete Maßnahmen und kleine Projekte für die eigenen SwaF-Communities. 

In der Zusammenarbeit mit der „Kölner Freiwilligen Agentur e.V.“ (KFA) entstand darüber hinaus ein lokaler Ansatz, der sich an Köln Mülheim als kulturell vielfältigen Stadtteil richtet. Der erste Workshop hierzu fand im Februar statt, ein zweiter Workshop in Form einer Projektwerkstatt wurde im Oktober umgesetzt. Engagagierte Kölner*innen, die sich mit ihrem ‚Veedel‘ Köln-Mülheim verbunden fühlen und sich gerne für ihre
Stadt und das Zusammenleben in ihrer Nachbarschaft einsetzen möchten nahmen an den MURAL-Workshops teil. Gemeinsam entwickelten die Teilnehmenden Ideen für konkrete Maßnahmen und kleine Projekte für mehr nachbarschaftliches Miteinander. 

„Really intense feeling to be part of this workshop community that I will transfer in my home community. So much love and appreciation were shared in this week that made it an unforgettable experience.” 

NACHBARSCHAFTS-HELD*INNEN FÜR KÖLN-MÜLHEIM
(KÖLN, FEBRUAR & OKTOBER 2019)

„So wünsche ich mir unsere globale community, engagiert, divers, offen, mutig, witzig, vertrauensvoll, liebevoll, empathisch, inspirierend, interessiert, zurückhaltend, um dem/der Anderen Raum zu geben so zu sein, wie er/sie ist.“ 

DER INTERNATIONAL STUDY VISIT IN KÖLN (MAI 2019) 

„Soziale Initiativen in vielfältigen Nachbarschaften“ – mit diesem Thema beschäftigen sich die Teilnehmenden aus der europäischen MURAL-Community auf dem International Study Visit in Köln. 40 Menschen aus den Partnerländern Griechenland, Portugal, Polen, den Niederlanden, und Großbritannien kamen für vier Tage zusammen, um Respekt und gegenseitiges Verständnis nicht nur in den eigenen lokalen Communities, sondern auch auf europäischer Ebene zu fördern. Gemeinsamer Austausch von Erfahrungen und Perspektiven, Diskussionen, Workshops und Begegnung standen im Vordergrund. 

#MURAILINACTION – DIE SOCIAL ACTIONS 

Mit großer Begeisterung, Motivation und Ideenreichtum, entwickelten die Teilnehmenden im Rahmen der MURAL-Workshops die vielfältigsten Ideen, die sie in eigenen ‚Social Actions‘ bundesweit in die Tat umsetzten. Entstanden sind z.B. das „Glücksmosaik“ (Begegnungsmomente durch Geschichten des Glücks) der „Tanz im Rosengarten“ (Gemeinsames Tanzen im öffentlichen Raum), „Grannies baking cakes“ (intergenerationales Backevent), „Freunde reden miteinander“ (interreligiöses und interkulturelles Picknick), die „Lebendige Bibliothek der sprachlichen und interkulturellen Missverständnisse“ oder der „Talente-Pool“ (ein Workshop, um verborgende Talente sichtbar zu machen).

DAS INTERNATIONAL NETWORKING EVENT (KRAKAU, NOVEMBER 2019)

Zum Abschluss des Projekts kamen über 100 Workshopteilnehmende, Aktivist*innen, Projektpartner, Workshopleitende und andere Projektbeteiligte auf einer großen Konferenz in Krakau zusammen, um sich auszutauschen, zu vernetzten und die Erfahrungen und Erkenntnisse aus sechs verschiedenen europäischen Ländern zu bündeln. Gemeinsam wurde so ein großer Schritt zur Förderung von Verständnis, Toleranz und gegenseitigem Respekt in vielfältigen Gesellschaften getan.

Das Projekt und seine Ergebnisse wurden von Len Grant in einer grafischen Dokumentation zusammengefasst.

 

Außerdem ist die externe Evaluation zum Projekt hier verfügbar.

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