IKUS

 

Dokumentationsbericht „IKUS Goes On (in NRW)!“

Das Projekt IKUS nutzt die Potenziale und Chancen der Auseinandersetzung mit Internationalität
und Interkulturalität im Kontext von Schule. Spezialisierte Akteure aus den Arbeitsfeldern Internationale
Jugendarbeit und Schule setzen gemeinsam Module und internationale Klassenfahrten bzw.
Austauschformate um. Die Umsetzung dieser Module erfolgt in verschiedenen Formaten,
wie z.B. Unterrichtseinheiten, Projekttagen, Elternarbeit, Lehrerqualifizierungen, Workshops.
Zentrale Ressource für die Kooperationen ist die Expertise der Akteure der Internationalen
und interkulturellen Jugendarbeit. Bei IKUS geht es um das Zusammenspiel des formalen und nicht-formalen Lernens. Ansätze des nicht-formalen Lernens sollen in ein formal geprägtes Lernfeld einge-bracht und dadurch neue Impulse für eine ganzheitliche Bildung und Entwicklung der Persönlichkeit gegeben werden. Ziel ist außerdem die Förderung von bürgerlichem Engagement.

"IKUSGoesOn" in NRW Dokumentationsbericht: Download (1007 kb)

„IKUS Goes On!“

Fachworkshop und Fachgespräch zur Nachhaltigkeitsplanung

Am 17.12.2014 trafen sich zum Abschluss des Projektes „IKUS Goes On!“ verschiedene Akteure aus der Internationalen Jugendarbeit, Jugendhilfe, Schule, der Bezirksregierungen und dem Förderer von IKUS – Interkulturelles Lernfeld Schule im LVR-Horion-Haus in Köln-Deutz. Anwesende waren neben dem IKUS-Team von transfer e.V. unter anderem das IKUS-Kompetenzteam der Bezirksregierung Köln, Manfred Höhne (zuständiger Dezernent der Bezirksregierung Köln), Seyhan Schminke (Bezirksregierung Düsseldorf) und Hartmut Braun als Vertreter des LVR-Landesjugendamts Rheinland.

Evaluation der Phase „IKUS Goes On (in NRW)": Download (131 kb)

Sachbericht „IKUS für Alle in NRW!“

Una Kliemann (transfer e.V.) - Dr. Werner Müller (transfer e.V.)

Das Projekt - Was wurde konkret umgesetzt?

„IKUS in NRW für Alle!“ ist ein neuer Ansatz der interkulturellen Kompetenzvermittlung für Jugendliche durch Kooperation von Partnern der Jugendhilfe und Trägern der Internationalen und Interkulturellen Jugendarbeit mit Schulen aller Schulformen - von der Förderschule bis zum Gymnasium.

Die Projektdauer umfasste den Zeitraum vom 11.06.2013 bis 30.03.2014. Insgesamt 14 Schulen aus den Zuständigkeiten der Bezirksregierungen Köln und Düsseldorf nahmen am Projekt teil und konnten jeweils zwischen drei bis vier Module, die ihren inhaltlichen Schwerpunkt auf die Stärkung interkultureller Kompetenz legten, umsetzen. Die insgesamt 47 Module wurden gemeinsam von den Partnern aus Jugendhilfe und Schule entwickelt und individuell auf die Bedarfe der Schulen und ihrer SchülerInnen zugeschnitten. Umgesetzt wurden dabei weniger klassische Bildungsmodule als Einheiten zur dauerhaften und nachhaltigen Entwicklung interkultureller Identität, sowohl auf Seiten der SchülerInnen als auch des Lehrpersonals und der Eltern. Die Umsetzung der Module wurde durch insgesamt drei begleitende Coachings für jede Schule gewährleistet. Das „IKUS-Kompetenzteam“, bestehend aus drei LehrerInnen der Bezirksregierung Köln, und Fachkräfte der internationalen Jugendarbeit und von transfer e.V. führten diese Coachings durch.

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„Schule goes International!“: ein Forschung-Praxis-Workshop zur Weiterentwicklung der Kooperationsansätze zwischen ‚Internationaler Jugendmobilität‘ und Schulen

Am 10. und 11. November 2014 trafen sich in Bad Hersfeld zehn Fachkräfte aus den Bereichen Schule, Internationale Jugendmobilität und Forschung, um zu diskutieren, wie die Zusammenarbeit der Arbeitsfelder Schule und Internationale Jugendmobilität weiter gestärkt werden kann. Hintergrund waren äußerst erfolgreich verlaufene Prozesse von „IKUS – Interkulturelles Lernfeld Schule“, sowohl im Rahmen des Bundes-Modellprojekts (2009 – 2012) als auch in Nordrhein-Westfalen (ab 2012).

Ein zentrales Ziel des Workshops war es daher, sowohl für andere Bundesländer und Regionen konkrete nächste Schritte für (Pilot-)Umsetzungen für die Stärkung der Kooperation Schule – Internationale Jugendmobilität zu entwickeln, als auch strategisch den weiteren Bundesprozess und die Verortung der Forschung zu planen.

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Modul: Zielgruppe Schulsozialarbeit

Dokumentation

Kulturelle Vielfalt ist heute selbstverständliche Realität in Deutschland. Insbesondere Schulen stellen diesbezüglich einen sehr intensiven Erfahrungsraum dar durch einen hohen Anteil an Schülern und Schülerinnen mit Migrationsgeschichte sowie aus sozial benachteiligten Schichten und Menschen mit Behinderungen. Schule ist einer der zentralen Ort, um interkulturelles Lernen zu entwickeln und zu fördern, weil man dort alle Kinder und Jugendlichen direkt erreicht.

Alle Schulen setzten 3-4 Module um, die auf Bedarf und aktuelle Möglichkeiten zugeschnitten sind. Unterstützt werden die Teilnehmer dabei einerseits durch prozessbegleitende Coaching-Veranstaltungen und durch einen IKUS-Coach aus der Jugendhilfe. Gemeint sind hier nicht klassische Bildungsmodule im Sinne von Unterrichtseinheiten, sondern es sollen Module für die dauerhafte und nachhaltige interkulturelle Identitätsentwicklung der Jugendlichen entwickelt werden. Die interkulturellen Lern- und Handlungsfelder in Schulen beschränken sich jedoch nicht allein auf die jugendlichen Schülerinnen und Schüler, Zielgruppen sind ebenfalls Lehrkräfte und Eltern, die in die Modulentwicklung mit einbezogen werden.

Dokumentation Schulsozialarbeit: Download (1389 kb)

Vorstellung des PROJEKTS HUSKY

zur „Integration der sogenannten Trauma-Pädagogik bei IKUS“ am 17.12.2014

vorgestellt von Frau Christine Aspelin-Güntert

Frau Aspelin-Güntert ist Traumafachberaterin, Trainerin für gewaltfreie Kommunikation, Heilpraktikerin sowie ausgebildet in energetischer Psychologie.

Projekt HUSKY zur „Integration der sogenannten Trauma-Pädagogik bei IKUS“: Download (299 kb)

Downloads

IKUS-Broschüre

Kontakt

transfer e.V.

Grethenstr. 30, 50739 Köln
0221-9592190

Projektleitung: Dr. Werner Müller

Projektreferent: Michel Roever
Projektreferentin: Una Kliemann

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