Mäuse für Mobilität


Bundesinitiative
„Teilhabe an Jugendbegegnung und -reise für Alle“

Die Bundesinitiative „Mäuse für Mobilität“ hat sich Teilhabe für Alle an pädagogisch begleiteten Kinder- und Jugendreisen zum Ziel gesetzt. Selbst bei anderweitiger öffentlicher oder privater Teilförderung muss in aller Regel ein Eigenbeitrag geleistet werden. Einkommensschwache Haushalte können hieran scheitern. Es ist dokumentiert, dass in Deutschland zurzeit 2,5 Mio. Kinder in Einkommensarmut leben.

 

Als bundesweiter Zusammenschluss hat die Initiative in den Jahren 2014 – 2016 versucht, eine Strategie zu entwickeln, die

  • über Einzelfallhilfe hinaus geht

  • lokal wie auch bundesweit greift

  • träger- und verbandsübergreifend wirkt und

  • eine einfache und unbürokratische Umsetzung garantiert.

 

Dazu hat die Bundesinitiative versucht zweierlei anzustoßen:

  1. Die Schaffung eines zentralen Förderinstrumentes. Dieser Fonds soll Mittel bereitstellen, wenn z.B. Familien die Teilnahmebeiträge  - oder andere versteckte Kosten - für pädagogische Kinder- und Jugendreisen nicht finanzieren können.

  2. Die Förderung von innovativen Pilotprojekten, die Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf erreichen. Es ist deutlich, dass „reise-ungewohnte“ Kinder und Jugendliche andere Konzeptionen, Reiseformate und eine andere Ansprache brauchen. Letztlich geht es um Zugänge für Zielgruppen, die bisher bei pädagogisch begleiteten Reisen deutlich unterrepräsentiert sind. Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund, Flüchtlinge, Behinderte und bei Schulkooperationen die nicht-gymnasialen Schulformen sind hierfür Beispiele.

 

Das Factsheet – unten zum Download – gibt einen Gesamtüberblick über die Projektaktivitäten von 2014 – 2016.

 

Werner Müller (werner.mueller@transfer-ev.de)

 

Britta Schweighöfer

 

Broschüre: Mäuse für Mobilität

(Auch gedruckt verfügbar)

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