Projektanträge 2012

01.11.2011:
Beirat der TiB Trainingsseminare hat über Projektanträge 2012 entschieden

Am 18.10.2011 kam in der RUF-Akademie in Bielefeld der Beirat der Trainingsseminare internationale Begegnungen, Kinder- und Jugendreisen (TiB) zusammen, um über die eingereichten Projektexposés für das Jahr 2012 zu beraten. Da IJAB ab 2012 eigene Qualifizierungsangebote (nur für die internationale Jugendarbeit) anbietet, wurde der Beirat neu zusammen gesetzt im Sinne einer ausgewogenen Vertretung für alle Bereiche der bildungsorientierten Jugendmobilität. Mit der FH Köln war die Wissenschaft ebenso vertreten wie mit BundesForum und BAG kath. Jugendreisen die großen Verbände, mit dem DJH und der EJBW Weimar die Unterkünfte oder mit CISV eine Jugendbegegnungsorganisation. Leider waren mit dem Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustauschorganisationen (AJA) und dem Fachverband Reisenetz zwei weitere namhafte Vertreter ihrer Handlungsfelder aus terminlichen Gründen verhindert, so dass transfer e.V., Coach e.V. und IDA e.V. als Spezialisten für interkulturelle Jugendarbeit den Beirat komplettierten.

Die eingereichten Projektexposés fanden allesamt ein positives Votum des Beirats. Daher galt es wieder einmal, mit den Verantwortlichen über die beantragten Projektmittel zu verhandeln und alternative Finanzierungsmöglichkeiten auszuloten. Im Ergebnis befürwortet der TiB-Beirat nach intensiven Beratungen eine Umsetzung der Projekte „Steuergruppe Rückkehrerarbeit“, „Fit in deutscher Zeitgeschichte“ und „Hochschulkooperationen“. Die Vorhaben „Inklusion“ und „Diversity“ sollen auf einen zweijährigen Prozess ausgeweitet werden, wobei der Beirat in letzterem Projekt noch auf eine finanzielle Unterstützung durch die jugendpolitische Initiative JiVE hofft, die dieses Thema ebenfalls auf ihrer Agenda hat. Für die Weiterentwicklung der Schulungsmappe „Sex. Sex! Sex?“ und das „Handbuch Neue Kinder- und Jugendreisepädagogik“ konnte zudem das BundesForum als Ko-Finanzier gewonnen werden. Die Schulungsmappe kann zudem voraussichtlich erneut durch die BZgA unterstützt werden. Last but not least sollen die erforderlichen Mittel zur Umsetzung des Vorhabens „Interkulturelles Lernen an historischen Orten“ beim Landschaftsverband Rheinland beantragt werden. Alle Beteiligten sind mit den Ergebnissen zufrieden und sehen der Umsetzung ihrer Ideen und Konzepte gespannt entgegen.