Info-Beratungstag Bochum: ein Beispiel für gute Synergien!

     

Bereits seit 1996 gibt es die „Info-Beratungstage“, die seitdem an nahezu 50 Orten in Deutschland und im benachbarten Ausland durchgeführt wurden. In Zusammenarbeit mit jeweils einem geeigneten lokalen Partner organisiert ein bundesweites Expert(inn)en-Team in diesem Rahmen einen Szenetreff zur Jugendmobilität, um vor allem neue Interessierte zu erreichen. transfer e.V. koordiniert die Veranstalter, denen in 2011 das BundesForum Kinder- und Jugendreisen, der Fachverband ‚Reisenetz’ sowie die BAG Katholisches Jugendreisen angehören. Dazu kommt jeweils ein Partner aus der internationalen Jugendarbeit.Am 6. Oktober diente der Info-Beratungstag in Bochum, der in Kooperation mit dem dortigen Jugendamt durchgeführt wurde, zudem als Auftaktveranstaltung zur jugendpolitischen Initiative „JiVE – Jugendarbeit international, Vielfalt erleben“, die von 2011 bis 2014 landesweit die Beteiligung von schwer erreichbaren Zielgruppen befördern soll.

Rund 40 hoch motivierte Multiplikator(inn)en erfuhren zunächst vom JiVE-Projektleiter Niels Meggers (IJAB) etwas über den Hintergrund und den Rahmen des Kernprozesses von JiVE, „Kommune Goes International (KGI)“.

Anschließende Workshops, „Info-Stationen“ und Beratungstische ermöglichten sowohl erste Klärungen zur Mitwirkung bei JiVE als auch die Bedienung von individuellen Informationsbedürfnissen. Es wurde deutlich, dass die Träger und Ämter in Bochum einerseits über hervorragende Expertisen für den weiteren JiVE-Prozess verfügen und darüber hinaus auch gewillt sind, trotz fehlender Finanzen kreativ eigene Ressourcen einzubringen.

Der vor Ort zuständige Abteilungsleiter Lothar Kessler und sein für JiVE zuständiger Referent Torsten Rutinowski haben dafür bereits sehr gute Aufbauarbeit geleistet.

Dass dies auch von der örtlichen Politik unterstützt wird, machte der Sprecher der SPD-Fraktion des Bochumer Jugendhilfeausschusses und Leiter des Integrationsausschusses, Johannes Scholz-Wittek, im abschließenden „PolitTalk“ deutlich.

Die Verantwortlichen waren sich einig, dass es eine gute Entscheidung war, Kompetenzen und Ressourcen mehrerer Träger und Vorhaben zu kombinieren, um einerseits JiVE zu transportieren und zum zweiten unser Arbeitsfeld neuen Interessenten vorzustellen.

Bereits am 4. November treffen sich die Bochumer Akteure, um nunmehr die konkrete Planung für ihren KGI-Prozess zu starten.